Samstag, 8. April 2017

Bärlauchfest.


Man muss die Feste feiern wie sie fallen - finde ich. Der Frühlingsbeginn ist ja schon für sich ein großes Fest. Endlich ist es wieder heller. Überall wird es grün und die Gartensaison startet wieder. Jedes Jahr freue ich mich, wenn der erste Schnittlauch seine grünen Spitzen zeigt. So ein Genuss - eine super frische Scheibe Brot mit Butter, Schnittlauch und einer Prise Salz. Köstlich!

Noch größer ist meine Freude über den ersten Bärlauch. Mit diesen tollen Blättern kann man so viel anstellen, es wächst überall und die Gerichte sind einfach zubereitet. Der große Haken: Bärlauch gibt es nur für wenige Wochen. Also sollte man sich schnell einen großen Vorrat anlegen, um auch später im Jahr von diesem tollen Kraut etwas zu haben.

In diesem Jahr haben wir den Start der Bärlauchsaison kräftig gefeiert. Unser Freund Benni hat eine tolle Stelle zum Sammeln ausfindig gemacht und fast anderthalb Kilo Bärlauch gepflückt. Das war grandios! Also schnell Gäste einladen, Getränke kalt stellen und den Grill entstauben! Gemeinsam haben wir Bärlauchbutter, Pesto und Gewürzsalz hergestellt. Dazu gab es Rinderfilet vom Grill und besten Gin Tonic. Gemeinsam Kochen, Grillen, Essen und die halbe Nacht Durchtanzen - der Abend war perfekt!

Und hier kommen die Rezepte. Also ran an das Kraut - noch wächst es überall! 

 

 

 

 








Bärlauchpesto 

für ein Glas:
2 EL gehackte Mandeln, in der Pfanne leicht geröstet
100 g frischer Parmesan, gerieben
2 Handvoll Bärlauchblätter
1 TL Salz

Bärlauchpesto geht im Standmixer superschnell. Natürlich kann man es per Hand zubereiten, so wie in diesem Video. Also, egal auf welchem Weg - hackt die Bärlauchblätter klein. Dazu kommen dann das Olivenöl, die Mandeln, der Teelöffel Salz und der geriebene Parmesan. Alles gut vermengen, in ein gut verschließbares Glas geben und komplett mit Olivenöl bedecken. Das fertige Pesto hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche. 


Bärlauchbutter 

250 g zimmerwarme Butter
1 Bund Bärlauch
feiner Zitronenschalenabrieb von 2 unbehandelten Zitronen
Salz und Pfeffer

Die gewaschenen und gut getrockneten Bärlauchblätter sehr fein hacken. Gebt den Zitronenabrieb und den Bärlauch zur Butter und vermengt alles bis eine glatte Masse entsteht. Würzt die Butter mit Salz und Pfeffer ab.

Die Butter ist ganz phantastisch auf frischem Brot, warmen Baguette oder auf gegrilltem Fleisch.

Ich habe gleich die dreifache Menge gemacht und die Butter portionsweise eingefroren. So kann sie den ganzen Sommer zum Grilleinsatz kommen. 


Bärlauchsalz 

1 kg bestes Meersalz
100 g Bärlauchblätter

Die gewaschenen und gut getrockneten Bärlauchblätter sehr, sehr fein hacken und dann gut mit dem Salz vermengen. Gebt die ganze Mischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lasst sie sehr gut trocknen. Macht das auf jeden Fall draußen. Der Geruch ist fürchterlich. Aber am Ende ist das Salz super lecker. Damit lässt sich allerhand würzen, zum Beispiel Grillfleisch oder Kartoffeln in Salzkruste.

Mittwoch, 29. März 2017

Fundstück der Woche mit Suchtpotenzial: Karamell von Frl. Diehl.


Karamell, wie sehr ich dieses samtige, süße Gold liebe! Und das in all seinen Facetten. Entweder als Karamellsoße, als Karamellbonbons, als Eis oder Brotaufstrich. Ich komme daran einfach nicht vorbei. Nur leider findet man gute Karamellprodukte sehr selten. Im Supermarkt bin ich noch nie fündig geworden. Selbst in Feinkostläden ist es schwierig. Aber zum Glück - und was für ein Glück - bin ich über den hübschen kleinen Onlineshop von Frl. Diehl gestolpert. In ihrer kleinen Karamellwerkstatt in der Koblenzer Vorstadt zaubert sie die allerfeinsten Köstlichkeiten. Wieso und wie? Frl. Diehl's kleine Geschichte geht so:

Karamell - immer und überall Karamell
 

Jeden Urlaub ist es das Gleiche: Ob im kleinen Bergdorf in Frankreich oder im schwedischen Stockholm: Man findet Karamell auf jedem Wochenmarkt und in kleinen Süßigkeitenlädchen: Feines, weiches Karamell - mit Salzgeschmack, mit Kaffee, mit Zimt, mit - wo soll man anfangen und aufhören? Und dann stellt man zu Hause fest, dass die Karamellbonbons hier entweder steinhart oder bröckelig wie trockener Sand sind. Und dabei könnte es doch so schön sein, wie früher: Karamellbonbons wie bei der Oma. Warum gibt es das nicht mehr so?

 

…und da sind sie wieder die Erinnerungen von früher - am Küchentisch die Beine baumeln lassen, das Butterbrotpapier raschelt beim Aufwickeln, wird schnell die Hosentasche gestopft und die Bonbons sind herrlich weich und zerfließen auf der Zunge mit einem warmen Vanille-Karamellgeschmack. Wie macht man denn eigentlich Karamell? Das Karamell von Frl. Diehl besteht aus nur vier einfachen und unverfälschten Bestandteilen: Zucker und echte Butter für den goldig-warmen Karamellton, Sahne und hochwertige Glukose für die weiche und schmeichelnde Konsistenz und die einzigartigen Gewürze und flockiges Meersalz von Pfeffersack & Söhne für den letzten Schliff. Mehr braucht man nicht und mehr darf es auch nicht sein.
 

Karamell kochen ist eine langsame Kunst
 

Langsam rühren & im Kupfertopf brodeln lassen bis der Zucker golden ist, warten, rühren, warten und dann mit viel Erfahrung und Geschick den Moment abpassen, bis die Masse in großen Blasen blubbernd endlich die richtige Konsistenz und Temperatur hat. Vorsichtig in die Form gießen und über Nacht erkalten lassen - auch Bonbons brauchen ihre Ruhe - schneiden und einzeln wickeln. Viel Arbeit und Mühe stecken in jedem einzelnen Bonbon und das schmeckt man auch. 

Und so hat Frl. Diehl lange ausprobiert und getestet und ehrlich gesagt haben sich ihre Freunde als (freiwillige) Tester am meisten gefreut. Mit dem Ergebnis sind sie unendlich zufrieden - und die Freunde gibt es auch noch.

 

Leckeres zu kaufen gibt es allerlei. Von einem traumhaften Aufstrich, leckerem Müsli bis hin zu den klassischen Bonbons in überraschenden Geschmacksrichtungen ist alles dabai. Schaut einfach mal im Shop vorbei! Einen kleines Extra hat Frl. Diehl auch noch für euch: Gebt den Code KCS84D bei eurer Bestellung im Textfeld an und sie packt pro Tüte Karamellbonbons 20 Prozent mehr Köstlichkeiten ein. Aber Vorsicht! Suchtgefahr!!! Und sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!

Freitag, 10. März 2017

Thailand - so schön und so unfassbar LECKER!

Blickt man derzeit aus dem Fenster, scheint der Frühling zwar schon laut anzuklopfen aber irgendwie will der Winter noch nicht ganz weichen. Diese Zeit ist für mich die längste im Jahr. Ungeduldig warte ich auf die ersten warmen Sonnenstrahlen. Und wenn sie nicht kommen wollen, dann plane ich mir den nächsten Urlaub und damit den Sommer eben herbei. Wisst ihr schon, welches Fleckchen Erde ihr in diesem Jahr entdecken wollt? Wie wäre es mit Thailand? Im vergangen Sommer haben wir dieses unglaubliche Land für uns neu entdeckt. Gemeinsam mit den Kindern folgten wir der Route, die wir vor knapp 15 Jahren schon einmal genommen haben.

Diese Route führte uns zunächst nach Bangkok, diese quirlige Stadt mit all ihrem Tuk Tuk-Geknatter, ihren Gerüchen und Farben, ihrer Hektik. Von Bangkok ging es nach Chiang Mai, der heimlichen Hauptstadt der Kultur, Tempel und echten Thai Küche. Als Transportmittel haben wir uns für den Nachtzug entschieden. Um 18 Uhr geht's los und morgens um sechs Uhr ist man da. Zwischendurch schläft man wie ein Baby oder lauscht dem beruhigenden Dedum - Dedeum - Dedeum der Waggons auf den Schienen.

 
Der Norden Thailands ist wunderschön. Na ja, diesen Satz werdet ihr zum Süden gleich nochmal hören! Aber es ist einfach so. Urwälder zum Wandern, Kultur für den Blick über den Tellerrand, Abendteuer oder vollkommende Entspannung im Kloster - im Norden kann man einfach alles haben. Am meisten habe ich mich auf die gute Küche gefreut. Nichts geht über Papayasalat, grüne und rote Currys oder Khao Soy - ein besonders Curry, das man hauptsächlich hier im Norden findet. Perfekter Ausgangspunkt für einen Kochkurs also. Nur leider passte es hier noch nicht wirklich in unseren Zeitplan, eine der unzähligen Kochschulen zu besuchen. Ich musste mich noch etwas gedulden.


Per Flugzeug ging es nämlich weiter nach Krabi und von hier aus zu meinem absoluten Traumstrand - Hat Rai Leh. Hier zeigt sich Thailand postkartengleich schön. Weiße Strände, grüne Klippen und auf dem kristallklarem Wasser schaukeln verträumt die Longtail Boote mit ihrem farbenfrohen Schmuck. Auch wenn die Regenzeit uns einige Male mit heftigen Gewittern zeigte, was sie kann - die Zeit hier war so unfassbar schön und viele zu kurz.



Unsere letzte Station war Koh Samui. Sicherlich nicht die schönste Insel des Landes aber für uns recht praktisch. Von hier aus konnten wir bequem den Flieger zurück nach Bangkok und schließlich nach Hause nehmen.

Und auf Koh Samui war es dann endlich so weit - ich durfte mich in der Thai Küche einmal kräftig austoben. In der unglaublich schönen KochschuleIsland Organics von Lat und dem australischen Fotografen Cam. Hier kocht man nicht nur die authentische Thaiküche - man bekommt einen umfassenden Einblick in die Kräuter- und Gemüsevielfalt Thailands gleich noch dazu. Lat und Cam haben mit viel Mühe und Ausdauer einen wunderbaren Biogarten angelegt. Eine tolle und spannende Geschichte von einem großen Vorhaben!

Wir haben verschiedene Currypasten zubereitet, Kokosnussmilch selber gemacht und phantastische Speisen hergestellt. Spicy Thai Ginger und Tofu, Salat auf würzigem Schweinehackfleisch - und zu meiner großen Überraschung und Freude die herrliche Nudelsuppe, die eigentlich in Chiang Mai zu Hause ist: Khao Soy.   















 

Und hier kommt das Rezept für Khao Soy. Wer alle anderen Gerichte auch nachkochen möchte, findet hier die Originalrezepte. Nom, nom, nom...


Khao Soi Gai - Nudelsuppe mit Huhn und Khao Soi Currypaste


Das benötigt man für 1 - 2 Portionen: 

Für die Khao Soi Currypaste 
3 getrocknete Chilis
1 TL Koriander Samen
5 cm Korianderwurzel
2,5 cm Gelbwurz (Kurkuma)
2,5 cm Thai Ingwer
1 rote Zwiebel
5 kleine Knoblauchzehen
1 TL zerstoßene braune Kardamomkapseln 

Für die Suppe 
50 ml Kokosnusscreme
200 ml Kokosnussmilch
1 Hühnerbrust, in dünne Streifen geschnitten
2 TL Palmzucker
2 Spritzer Fischsauce (nach Geschmack)
1 TL Soja Sauce
Eine Handvoll frische asiatische Eiernudeln zum kochen
Eine Handvoll frische asiatische Eiernudeln zum frittieren
Pflanzenöl oder Kokosnussöl zum frittieren

Zum servieren 
Frische Korianderblätter
1 - 2 Frühlingszwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
1 Rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
Etwas Chili Öl 

Und so geht’s:

Currypaste 

  1. Die Chilis und Korianderwurzel in kleine Stücke schneiden. 
  2. Gib alle Zutaten bis auf die Kardamomkapseln ohne Öl in einen Wok und schwitze alles für etwa fünf Minuten an, dabei ständig rühren. 
  3. Gib die Zutaten aus dem Wok in einen schweren Mörser und verarbeite alles zu einer Paste. 
  4. Füge nun noch die Kardamomkapseln hinzu und reibe weiter, bis auch die Kapseln zu Paste geworden sind.
Suppe 
  1.  Gib die Kokosnussc hinzu, verrühre alles und lass das Ganze leicht aufkochen.
  2. Füge das Hähnchen und die Kokosnussmilch hinzu. 
  3. Koche alles circa fünf Minuten, bis das Hühnchen gar ist. 
  4. Würze die Suppe mit Palmzucker, Salz oder Fischsauce und Sojasauce nach Geschmack ab. 
  5. Koche die erste Handvoll Nudeln bis sie al dente sind. 
  6. Gib ein klein wenig Öl zu den fertigen Nudeln, damit sie nicht verkleben. 
  7. In eine Pfanne kommt nun jede Menge Öl zum frittieren (Pflanzenöl oder Kokosnussöl, falls vorhande).
  8. Wenn das Öl richtig heiß ist, kommt die zweite Handvoll Nudeln hinzu. Lass die Nudeln frittieren, bis sie sich langsam golden färben. Vorsicht! Das Öl kann spritzen.
  9. Nimm die Nudeln mit einer Schöpfkelle rasch aus dem Öl und lass sie auf einem Küchentuch abtropfen.

Zum anrichten 
  1. Gib die gekochten Nudeln in eine Schüssel.  
  2. Gib Koriander und die Zwiebeln hinzu.  
  3. Dann kommt eine großzügige Kelle der Suppe zu den Nudeln.  
  4. Garniere die Schüssel mit den frittierten Nudeln und etwas Kokosnusscreme. 
Sofort genießen und von Thailand träumen!








 

Mittwoch, 1. Februar 2017

Der Harz - ein Winterparadies.

So langsam schmilzt vor meinem Fenster auch das letzte Fleckchen Schnee. Schneebär und Schneehase im Garten sehen schon ziemlich traurig aus. Aber zum Glück geht's für uns bald nochmal in die Winterberge - Skifahren in Südtirol. Ich bin gespannt - stand ich doch seit zwölf Jahren nicht mehr auf Skiern (und genau deshalb liegt in meiner Waschtasche auch schon die Tube Voltaren Schmerzgel in der Supersondergröße parat).

Wer für Winterspaß und Rodelfreude nicht ganz so weit reisen möchte, findet in Mitteldeutschland derzeit ein kleines Winterparadies - den Harz. Einst das Mekka Wanderlustiger auf der Suche nach Wandernadel, Brockenhexe und Blümchentapete ist der Harz heute eines der schönsten Reisziele der Region. Der Harz hat das richtige Angebot für jedermann. Klar, Wandern geht noch immer. Aber auch Wallrunning, Megazipline und Segwaytouren.


Unser Plan: Rodeln. Und das geht ganz ausgezeichnet am Wurmberg. Der Rodelhang ist 1700 Meter lang. Und den Schlitten muss man nicht wieder raufziehen. Bequem geht das per Seilbahn. Wenn man vom Rodeln nicht genug bekommen kann, bucht man einfach ein Zimmer im Rodelhaus. Wenn die Seilbahn am Nachmittag langsam zur Ruhe kommt, hat man den Rodelhang so gut wie für sich allein. Am Abend kann man sich über ein leckeres Essen mit regionalen Köstlichkeiten freuen. Und noch vor den Früchstück kann schnell nochmal gerodelt werden - wieder ganz allein... 


Auch kulinarisch rüstet der Harz langsam auf. Viele leckere regionale Produkte erkennt man am Label Typisch Harz. Mein besonderer Tipp: Frisches Rindfleisch und allerlei Wurstspezialitäten vom Hundertprozent glücklichen Harzer Roten Höhenvieh. Wer mag, kann im Hofladen vom Brockenbauer Uwe Thielecke und seiner Familie nicht nur ausgezeichnet schlemmen und einkaufen, sondern sich vom ihm auch alles Wissenswerte zum Roten Höhenvieh erklären und zeigen lassen.

Der Harz - für uns immer eine Reise wert!


Sonntag, 8. Januar 2017

Hallo 2017! Schön, dass du da bist!


2016 war so ein Jahr. Ein Jahr, dass insgesamt gar nicht schlecht war. Allerdings war es für mich auch ein Jahr, dass sich irgendwie anders angefühlt hat. Schnell, schneller als sonst. Emotional. Anstrengend irgendwie auch. Deshalb haben wir 2017 ganz entspannt begrüßt - mit Ausschlafen, Sauna, Sport, gutem Essen und einem verschneiten Wochenende im Harz. Die Zeit habe ich genutzt, um über meine guten Vorsätze nachzudenken. Jetzt könnte ich ganz viel über Sport schreiben, über weniger Arbeit und mehr Ruhe, über gesundes Essen und viel frische Luft. Nein - lieber nicht. Ich habe mir lieber wieder zehn Projekte für das neue Jahr vorgenommen. Und hier kommen sie:
  1. Ich möchte jeden Monat einen sehr guten Film schauen. Im Januar ging es schon los mit Chasing the Ice
  2. Jeden Monat ein gutes Buch: Der große Glander von Stevan Paul ist mein Januarbuch.
  3. Wir wollen wieder viel reisen - der Harz, Südtirol, Thüringen, Teneriffa und der Spreewald stehen schon fest auf der Reiseliste.
  4. Ich bin Trauzeugin und werde eine grandiose Hochzeit co-planen dürfen. Darauf freue ich mich ganz besonders! Das Hochzeitsthema wird sicher auch hier auf dem Blog ab und zu mal dabei sein.
  5. Ich möchte mehr (huch, jetzt kommt es doch - das gesunde Essen) Gutes für Topf und Pfanne aus der Region entdecken. Die eine oder andere spannende Adresse werde ich euch hier vorstellen.
  6. Ich möchte eine Fliederhecke pflanzen. Sobald der Winter an Kraft verliert geht's los.
  7. Ausmisten! Oh ja, Detox für Dachboden, Kleiderschrank und Speisekammer ist sowas von nötig. Und nicht nur, dass endlich wieder etwas Luft ins Haus kommt - für das eine oder andere Stück kann man auch etwas Geld bekommen. Angefangen hab ich schon mit meinem Kleiderschrank und meinem Bücherregal. Über Momox hab ich ein paar Sachen verkauft. Das hat ganz hervorragend funktioniert!  
  8. Endlich will ich mit den Mädels eine Kur machen. Im vergangenen Jahr hat es ja nicht geklappt.
  9. Mehr Musik: Die Tickets für Clueso, Robbie Williams und die Fantas sind schon gekauft. Das wird ein Sommer!
  10. Endlich möchte ich ein Herzensprojekt starten: Ich habe mir von unserer Uroma und Oma sämtliche Familienrezepte aufschreiben lassen. Die möchte ich allesamt nachkochen und in einem Buch für meine Mädels festhalten.
2017 kann also starten. Wie sehr ich mich darauf freue! 

Donnerstag, 17. November 2016

Saftkur - ja, ehrlich!

Bald nun ist Weihnachtszeit... Die Zeit der leckeren Schokoladen, köstlichen Braten und zuckersüßen Plätzchen. Die großen Feste und gemütlichen Stunden warten auf uns. Da wäre es doch gar nicht so schlecht, dem Körper vorher etwas Gutes zu tun. 
Und jetzt... muss ich mich erstmal outen. Ich liebe die Höhle der Löwen. Ich fieber da immer mit. Und ich bewundere, mit welchem Ehrgeiz, welcher Motivation und mit welcher Leidenschaft die Gründerinnen und Gründer dort pitchen. Genauso mitgefiebert habe ich bei dem super sympathischen Team von Kale and Me. Ihre Geschäftsidee hatte mich gleich überzeugt und ich wollte es sofort ausprobieren - eine Saftkur mit kalt gepressten Säften. Es leuchtete ein, dass Vitamine und Nährstoffe durch das Herstellungsverfahren erhalten bleiben und wesentlich effizienter und schonender durch den Körper aufgenommen werden können. Aber ehrlich, drei Tage lang nur Saft trinken? Geht das? Sicher nicht ganz allein. Der Mann musste also auch mit ran. Los ging es also. Und ich hab ein kleines Tagebuch für euch:


Tag 1 

10 Uhr: 
Frühstück im Bett mit Pamela Pine - die Nummer 1.
Ich bin ein wenig angeschlagen. Aber ich versuche es trotzdem mit der Saftkur! Los geht's mit Pamela Pine. Äußerst erfrischend. Man schmeckt Gurke und Zitrone sehr deutlich heraus. Fast kam der Gedanke, dass sich Pamela mit einem Hauch von Gin ganz ausgezeichnet vertragen würde. Aber nein - wir leben gesund in den kommenden drei Tagen! 



12:16: 
Zum Mittag gibt's Catie Carrot - die Nummer 2.
Oh je, der kleine Hunger meldet sich. Appetit und knurrender Magen sind zur Stelle. Und Catie machte mir ein wenig Angst. Ich mag doch keine Möhre!!! Aber: Der Geschmack von Catie ist total fruchtig. Die frische Säure von Apfel und Zitrone überwiegt. Total lecker also! Das Magenknurren ist erstmal weg. Aber dass das lange so ist, glaub ich noch nicht so ganz. Oh je, oh je, ob wir das schaffen?
 

13:40: 
Huuuuuunger!!! 

14:15: 
Noch mehr Hunger!!! Und ich schau mir auch noch ein Apulienkochbuch an... Nicht sehr schlau. Aber zum Glück schaut gerade Al Avoca ums Eck. Hübsch sieht der grüne Saft nicht aus. Aber er ist besonders lecker! Man schmeckt die Ananas heraus, ein wenig Spinat und nur leicht die Avocado. Die Zitrone gibt etwas Pfiff. Sehr lecker! 

14:47: 
Ich hoffe mal, das viel Wasser trinken vom Hunger ablenkt. Der Magen knurrt weiter...

15:24: 
Ich habe eine Gemüsebrühe angesetzt - das darf man!
In der Brühe sind ein großes Bund Petersilie, zwei rote Zwiebeln, drei Stangen Staudensellerie, zwei große Möhren. Abgeschmeckt wird sie mit Meersalz...
 

16:05: 
Jetzt steht Rosy Roots auf dem Programm - Rote Beete (liebe ich sowieso), Karotte, Apfel, Zitrone und Ingwer. Sehr lecker!!! 

18:43: 
Jetzt wird es hart. Familienabendessen mir Käse- und Salamibroten für die Kids. NEID!!!!
Für uns gibt's Nr. 5 - hier muss ich gestehen, dieser Saft ist nicht wirklich meins. Also schnell durch damit. Für das Abendbrotsettigungsgefühl haben wir noch eine Banane gegessen...
 

20:44: 
Tag eins ist schon fast vorbei. Zum Abschluss gibt's Nr. 6 - Amy Almond, die Cremige der Säfte. Sie verspricht Mandel, Dattel, Wasser und Salz und schmeckt recht neutral. 

22:04: 
Ich: "Los Schatz, wir machen uns ein Salamibrot." Er: Grinst bloß. Kein Brot also.

Tag 2 

6:00: 
Wir sind überrascht, denn wir sind ohne Hungergefühl aufgewacht. Ich bin gespannt, wie der Tag wird. Zum Glück darf ich nochmal ins Bett eine Runde schlafen... 

11:00: 
Da mich der Hunger bisher noch nicht quälte, starte ich erst jetzt mit der Nr. 1 - Pamela Pine. 

14:39: 
Huch, vergessen zu trinken. Jetzt knurrt der Magen. Also fix ran an Nr. 2... 

16:45: 
Nr. 3 - noch immer recht lecker. 

17:50: 
Kurze Hungerattacke (und etwas schlechte Laune)... Eine Banane hilft - ich bin nur gespannt, wie lange... 

18:45: 
Abendessen mit den lieben Kleinen. Eigentlich war der Hunger auszuhalten heute. Aber jetzt, wo ich die Schulbrote für morgen fertig mache, könnte ich alles essen! Ich hab so einen Appetit... Zum Glück ist von der Gemüsebrühe noch etwas da! Die hilft! Nr. 4 gibt's noch oben drauf. 

21:15: 
Nr. 5 hab ich weg gelassen. Wir werden einfach keine Freunde. Umso besser schmeckt mir gerade Amy Almond, Nr. 6.

Tag 2 - geschafft!


Tag 3 

8:06: 
Startet ziemlich gut mit Pamela Pine in der Badewanne. Mir geht's sehr gut. Der Hunger ist weg und die Erkältung langsam auch. Wunderbar! 

10:06: 
Nr. 2 ist fällig. Gut so, denn mein Magen knurrt etwas... 

12:22: 
An der Kasse beim Edeka liegt unser Wochenendeinkauf vor mir. Ihr wisst gar nicht, wie dringend ich Nr. 3 jetzt brauche!!!!

Zurück zu Hause habe ich Nummer drei dann auch gleich getrunken, dann vier und zum Schluss die Nummer sechs (mit fünf konnte ich mich auch am Ende nicht anfreunden) und ich war überrascht, wie gut wir auch den dritten Tag gemeistert haben. Und ich war über den insgesamten Effekt überrascht. Gut, mir war nun nicht zum Bäume ausreißen zu Mute und Feuerwerk gab es auch nicht. Aber mein Körper hat sich sehr gut angefühlt. Und Leute, mein Bauch war flach und straff wie schon so lange nicht mehr! Fazit: eine Saftkur kann nicht schaden. Ich habe gemerkt, dass das komplette Verdauungssystem positiv angeregt wurde. Wir werden das also ganz sicher wiederholen. 

Probiert es aus! Und wenn ihr bestellt, gebt noch diesen Gutscheincode ein: elbekind4you. Dann bekommt ihr einen trendy Jutebeutel und einen Saft gratis dazu. 

Danke, Kale and Me!