Mittwoch, 17. August 2016

Geburtstagswoche - Die Einladung.

Huch, schon wieder ist ein Jahr vorbei. Und schon wieder blicken mir jeden Morgen riesige, aufgeregte Kinderaugen tief in meine schläfrigen Mutteraugen und teilen mir mit "Noch 10, 9, 8, 7, 6.... Tage und ich werde fünf!!!!!"
An Tag 30 vor dem großen Spektakel haben wir super schnell die Partyeinladungen selber gemacht - mit dem Handy und meinen Lieblingsfotoapps in nur fünf Schritten. Hier kommt das Vorher-Nachher:




Und so geht's:
 
Schritt1: Foto aufnehmen.
 
Schritt 2: Foto mit VSCO bearbeiten.

Meine absolute Lieblingsapp zur Fotobearbeitung per Handy. Ich bearbeite zuerst zum Beispiel den Kontrast und die Helligkeit des Bildes. Im zweiten Schritt lege ich einen meiner Lieblingsfilter drauf. Das sind derzeit HB1 und HB2 oder A5 und TK, je nach Stimmung des Bildes. VSCO ist eine wirklich, wirklich tolle App zur Bearbeitung aber auch zum Teilen von Bildern in der VSCO Community. Ich nutze die App fast jeden Tag. Es gibt sie für IOS und Android. 

Schritt 3: Special Effects und Cliparts mit picsart hinzufügen.
Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Sich einfach ein paar Minuten mit den Funktionen der App vertraut machen und loslegen. Die App läuft auf allen Betriebssystemen.

Schritt 4: Postkarte bestellen über Lalalab - gibts auch für Android und IOS.
Die Qualität der Postkarten ist wirklich super, also Daumen hoch!

Schritt 5: Fertige Karten in toller Qualität samt Umschläge aus dem Briefkasten holen, wenn nötig noch einen Text ergänzen und verteilen.

Tata!!! Fertig.
Schon hat man eine individuelle Geburtstagseinladung in nur wenigen Minuten erstellt.

 
Folgende Infos sollten auf der Einladung zum Kindergeburtstag nicht fehlen:
  • Wer feiert wann und wo?
  • Gibt es ein Motto?
  • Was soll mitgebracht werden, zum Beispiel Badesachen, Schlafsack, Taschenlampe, Gummistiefel... je nach Thema und Programm.
  • Wann soll der kleine Gast wieder abgeholt werden?
  • Bitte um kurze Zu- oder Absage bis zum TT.MM.JAHR unter der Telefonnummer XY.
Ach, und wenn ich noch eine App empfehlen darf, dann ist es ARTIFACT UPRISING. Über diese App habe ich ratzfatz einen ganzen Stapel Instagram Bilder bestellt, die nun die Wand in meinem neuen Büro schmücken. Auch diese Prints haben eine tolle Qualität, wenn man handwerklich gut gemachte Drucke in matter Optik mag.


Habt ihr auch eine Lieblingsfotoapp? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Freitag, 15. Juli 2016

Und tschüss...


Ein Gruß aus Oma's Küche.

Heute habe ich ein Rezept aus Oma's altem Küchenbüchlein für euch: Eingelegte Gurken oder auch bekannt als Delikatessgurken. Ich habe im Frühjahr Gurkenpflanzen geschenkt bekommen, die sich zu meiner Überraschung prächtig entwickelt und schon mehrere Kilo kleiner grüner Schätze abgeworfen haben. Also habe ich sie wie zu Oma's Zeiten eingelegt. Super knackig und gut gewürzt sage ich euch!


Das braucht ihr:
2 kg Gurken
Dill (am schönsten die ganz langen Pflanzen mit den hübschen Blüten)
1 TL Pfefferkörner
1 TL Piment
1 EL Senfkörner
1 Lorbeerblatt
Gemüsezwiebeln in Scheiben geschnitten
3/4 L Essig
3/4 L Wasser
100 g Zucker
30 g Salz

Zunächst braucht ihr in heißem Wasser sterilisierte Einmachgläser. Auf die verteilt ihr die geputzten Gurken, den Dill und die Zwiebelscheiben (ich habe extra nicht gesagt wie viele, da das ganz und gar Geschmackssache ist).

Derweil lasst ihr Essig, Wasser, Zucker, Salz und alle anderen Gewürze zusammen im Topf aufkochen.

Den heißen Gewürzsud auf die Gläser verteilen bis alle Gurken bedeckt sind.

Gläser gut verschließen und die Gurken mindestens eine Woche ziehen lassen. Dann schmecken sie herrlich! Ihr könnt sie aber auch einkochen und dann für den Winter einlagern. Wenn ihr Schraubdeckelgläser nehmt, könnt ihr euch das Einkochen sparen. Einfach die gut verschlossenen Gläser auf den Kopf stellen wenn sie noch heiß sind und abkühlen lassen - ganz so wie beim Marmelade einkochen.

Guten Appetit! 



Donnerstag, 30. Juni 2016

Hmmm, wie das duftet! Kosmetik von THE GLOW.

Im Sommer sehen meine Hände eigentlich IMMER so aus:


Das liegt an der vielen Gartenarbeit. So hat mich letzens übrigens auch der Postbote erwischt und machte sich dann auch noch über die roten Nägel lustig! Dabei sind die im Sommer überlebenswichtig. Die kaschieren nämlich die Restzeichen der Gartenarbeit, die auch das längste Nagelbad nicht weg bekommt... Kurzum: Meine Hände brauchen im Sommer extra viel Pflege, um nach einem Wochenende im Garten wieder bürotauglich zu sein. Da kam die Entdeckung von THE GLOW gerade richtig!
 

The Glow bietet Naturkosmetik zum selber machen an. Man bestellt also zum Beispiel das Kosmetik-Set Aromatherapy Hand & Nail Balm. Dann erhält man
100 g Mangobutter
50 ml Avocadoöl Bio
50 ml Olivenöl Nativ extra Bio
20 g Bienenwachs
10 ml Ätherisches Öl Blutorange und einen1 Braunglastiegel.

Dazu gibt es das Rezept zur Herstellung der Handcreme, die wirklich ratzfatz gemacht ist. Wem das nicht reicht, kann sich auch noch ein Video anschauen, das die Herstellung ganz genau zeigt. 

Warum man Kosmetik selber machen soll? Naturkosmetik kann man doch auch fertig kaufen, könntet ihr jetzt denken. Hier kommen die sechs Gründe, die man auch auf der GLOW-Webseite findet:
  1. Da fertige Produkte in der Apotheke oder im Drogeriemarkt für bis zu 36 Monate haltbar gemacht werden müssen, stecken entsprechend viele Konservierungsmittel darin. Und generell gilt: nicht bei allem, wo ‚grün’ drauf steht, ist auch ‚grün’ drin. Nicht alle sogenannten Naturkosmetik-Produkte sind komplett natürlich oder unbedenklich. Der Begriff ‚Naturkosmetik’ ist nicht geschützt, das bedeutet jeder Kosmetikhersteller kann ihn verwenden. Viele Marken vermitteln ein grünes Image, aber nur der Blick auf die Inhaltsstoffe schafft Klarheit: Schaue Dir genau an, welche Zutaten auf dem Etikett stehen.
  2. THE GLOW schafft komplette Transparenz. Weil Du jeden einzelnen Inhaltsstoff zuvor in Deinen eigenen Händen gehalten hast, kannst Du Dir sicher sein, dass in Deiner Hautpflege wirklich nur drin ist, was gut für Dich ist.
  3. Weniger ist mehr: Du belastest Deine Haut nicht mit unnötigen Inhaltsstoffen sondern gibst ihr nur das, was sie wirklich braucht: sanfte Pflege, Feuchtigkeit und wertvolle Nährstoffe aus natürlichen Quellen.
  4. Keine Tierversuche, kein Plastikmüll, keine umweltschädlichen Inhaltsstoffe – Deine selbst gemachte Kosmetik schont die Umwelt. Unsere Verpackung ist recycelbar und lässt sich zum Abfüllen Deiner eigenen Kosmetik jahrelang immer wieder verwenden.
  5. Deine selbstgemachte Skincare ist so einzigartig wie Du selbst. Deine Haut ist nicht immer gleich, sie reagiert auf die Jahreszeiten, auf Hormone, auf Stress oder Deine Ernährung. Ab jetzt kannst Du Deine Hautpflege flexibel Deinen aktuellen Bedürfnissen anpassen. Und das Beste daran: Du kannst mit unseren naturreinen ätherischen Ölen einen ganz persönlichen individuellen Duft für Deine Produkte kreieren!
  6. Vor allem aber macht es Spaß, seine Skincare selbst herzustellen! Erlebe, wie feines Rosenöl und Pfefferminze duften, wie toll es aussieht, wenn Kokosöl und Sheabutter miteinander verschmelzen, und spüre, wie sich reines Meersalz auf Deiner Haut anfühlt. Deine Skincare selbst herzustellen ist eine Erfahrung für alle Sinne!
Also, wenn das nicht überzeugt! Ich bin auf jeden Fall ein Fan. Und meine Kleinste auch. Abends liegt sie immer im Bett und fragt: "Darf ich nochmal etwas von der Weichcreme bekommen?" Klar, und wenn sie alle ist, kochen wir einfach neue! 

Samstag, 25. Juni 2016

Sommer im Glas.




Es wird wieder heiß heute! Ich liebe dieses Wetter! Für mich kann es nicht sommerlich genug sein. Zur Abkühlung und als tolle Erfrischung gebe ich euch heute das Rezept für unseren Lieblingseistee. Vor ewigen Zeiten habe ich es in einer Ausgabe der Living at Home gefunden. Seither gibt es bei uns Marokkanischen Eistee im Sommer. Schon das Zubereiten ist ein Genuss. Der Duft von Kardamon, Zimt, Anis und Minze im Haus ist unbeschreiblich! Probiert es mal aus!

Man benötigt: 
3 große Bund Minze
12 Kardamonkapseln, im Mörser zerstoßen
6 Biolimetten
2 Zimtstangen
6 Sternanis
150 g Zucker
6 EL Limettensirup (aus der Cocktailabteilung im Supermarkt)
ganz wichtig: reichlich Eiswürfel

Und so geht's: 
Die Minze gut waschen und einige Stängel als Deko beiseite legen. Limetten heiß waschen, die Schale von zwei Limetten sehr dünn abschälen und den Saft auspressen. Alle anderen Limetten in feine Scheiben schneiden.

Kardamon, Zimt, Sternanis und Limettenschale mit 2 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Minze dazu geben und alles etwa 10 Minuten köcheln lassen. Zucker und Limettensirup mit dazu und alles durch ein feines Sieb abgießen. Nun müsst ihr Geduld haben und warten, bis sich der Tee abgekühlt hat. Nun nochmal den Tee mit Limettensirup abschmecken.

Den kalten Tee mit vielen Eiswürfeln, Limettenscheiben und Minzstielen in eine große Karaffe geben, gut durchrühren und genießen!

Montag, 30. Mai 2016

Leckere Rhabarber-Zimt-Schnecken.


Der Frühling ist so wunderbar! Und er zeigt sich in diesem Jahr von seiner besten Seite. Etwas Regen und viel Wärme - meine Oma nennt das Wachsewetter. Besonders gut wächst bei ihr derzeit der Rhabarber im Garten. Deshalb ist er in unserer Küche gerade häufiger anzutreffen. Zuletzt als köstliche Rhabarber-Zimt-Schnecken. Und so macht man diese kleinen leckeren Dinger.

 

Man benötigt

für den Teig:
1 Würfel frische Hefe
250 ml Mandelmilch (normale Milch geht aber auch, Mandelmilch bringt etwas Süße mit)
1 TL Kardamonsamen, zerstoßen
50 g Zucker
75 g weiche Butter
1/2 TL Salz
420 g Weizenmehl

für die Füllung:
100 g Butter
90 g Zucker
1 EL gemahlener Zimt
400 g Rhabarber
100 g Honig
1 Zimtstange

Milch und Kardamonsamen in einem Topf lauwarm erwärmen und langsam die Hefe hinein bröseln. So lange rühren, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.

Zucker und Butter dazu geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Nach und nach kommt das Salz dazu. Danach gebt ihr portionsweise das Mehl mit in die Rührschüssel. Ist ein glatter Teig entstanden, deckt ihr die Schüssel zu und stellt sie an einen warmen Ort. Hat sich der Teig mehr als verdoppelt, ist er fertig.

In der Zwischenzeit könnt ihr das Rhabarberkompott und die Buttercreme zubereiten. Dafür den Rhabarber putzen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Gebt den Rhabarber mit der Zimtstange und dem Honig in einen Topf und lasst ihn schön weich kochen. Das geht fix - 10 Min reichen fast. Lasst den Rhabarber abtropfen und fangt dabei den Saft auf. Wenn man den Saft zurück in den Topf gibt und einkochen lässt, entsteht ein Sirup, den man später über die fertigen Schnecken träufeln kann.

In einem zweiten Topf erwärmt ihr die Butter. Lasst sie so lange leicht köcheln, bis sie ein nussiges Aroma verströmt und beginnt, sich zu bräunen. Lasst sie abkühlen und schlagt sie anschließend zusammen mit dem Zucker und dem Zimt schaumig.

Knetet nun den fertigen Teig mit gut bemehlten Händen durch und rollt ihn zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck aus. Bestreicht das Rechteck mit der Zimtbutter und verteilt das Rhbarberkompott auf der ganzen Fläche. Spart dabei den oberen Rand aus. Dann lässt sich der Teig besser aufrollen. Das ist nämlich der nächste Schritt - rollt den Teig vom unteren langen Rand auf und schneidet die Rolle in ca. 8 - 10 gleich große Schnecken. Die legt ihr nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lasst sie zugedeckt nochmal 30 Min gehen.

Heizt den Backofen auf 180 °C vor (Ober- und Unterhitze). Lasst die Schnecken ca. 25 Min backen. Kommen sie heiß und lecker aus dem Ofen, könnt ihr noch einige Tropfen Sirup drüber geben. 

Lecker! Besonders wenn die Schnecken noch warm sind. 


Mittwoch, 18. Mai 2016

Ein Lesestapel.

Eeieieiei, das war ein ziemlich kaltes Pfingstwochenende! Anlass genug, sich etwas einzukuscheln, in guten Büchern und Zeitschriften zu blättern oder sich neue Bücher für den Sommer auszusuchen. 

Aber Vorsicht: Mein aktueller Lesestapel könnte Fernweh verursachen. Damit das nicht all zu sehr schmerzt, könnte man sich ja mit der einen oder anderen Bastelei ablenken:


  1. Ich finde ja, der beste Weg, um sich auf eine große Reise vorzubereiten, ist der Blick in die Kochtöpfe des Ziellandes. In diesem Jahr haben wir eine wirklich, wirklich große Reise vor. Wir wollen mit den Kindern quer durch Thailand ziehen. Das hübscheste Kochbuch passend zur Reise: Thailand - Das Kochbuch, erschienen im PHAIDON Verlag. Habt ihr schon mal von Grünem Curry mit Seidenraupenpuppen gehört? Verrückt! 
  2. Etwas bodenständiger ist das Angebot der Food Trucks, die im gleichnamigen Buch präsentiert werden. In Fotoband lernt man spannende Menschen mit ihren außergewöhnlichen Trucks kennen. Und man bekommt Appetit darauf, das nächste Food Truck Festival, zum Beispiel in Magdeburg, zu besuchen.  
  3. Hach, Neuseeland. Wie gerne würden wir mal auf die andere Seite der Erdkugel hüpfen. Gar nicht so einfach mit einem schulpflichtigen Kind. Da kam mir Das Große Neuseeland Kochbuch von Murray Thom (erschienen im Knesebeck Verlag) gerade recht. Das Buch präsentiert über 80 neuseeländische Chefköche, Köche und Bäcker mit ihren Lieblingsrezepten und führt quer durch das wundervolle Land. Unser Lieblingsrezept haben wir schon gefunden: Lammhackbällchen in Tomatensoße mit selbstgemachter Pasta. Das Rezept verrate ich euch demnächst.  
  4. So, habt ihr schon Fernweh? Dann habe ich zur Abwechslung ein Bastelbuch für euch: In Paper Love werden 100 hübsche kleine DIY-Projekte zum Verschenken und Selbstbehalten gezeigt. Alle Ideen haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind wunderhübsch und sie sind aus Papier.
  5. Zeit für eine Weltreise! Schafft man das in 80 Tagen so ganz ohne Geld? Das wollten die Zwillingsbrüder Paul und Hansen Hoepner rausfinden. In Zwei um die Welt - in 80 Tagen um die Welt erzählen sie die Geschichte ihrer großen Reise. Eine wirklich tolle Geschichte!
  6. Ein wirklich schräger Roman ist dieser hier: Der erste fiese Typ von Miranda July. Cheryl Glickman ist eine, aus meiner Sicht recht durchgeknallte, Mitvierzigerin, die sich selber finden muss - und ihre Liebe des Lebens. Aber es soll nicht der zwanzig Jahre ältere Philip sein, in den Cheryl seit Jahren verliebt ist. Ein Buch, das zeigt, wie herrlich und erfrischend nochmal das eigene Leben doch ist.
  7. Noch nicht gelesen habe ich Katrin Bauerfeinds Geschichten, die Männern nie passieren würden. Ich bin gespannt!
  8. Zugegeben, mit einem Kochbuch findet man nur schwerlich die beste Reiseroute heraus. Deshalb muss ein Reiseführer her. Der Klassiker ist bei uns immer dabei - der Lonely Planet
  9. Und zum Schluss noch ein supertolles Bastelbuch. Supercraft: Kreative Projekte für 52 Wochenenden. Wirklich, wirklich toll! Unglaublich, was sich Sophie Pester und Catharina Bruns so alles einfallen lassen. Und das Beste - zu einigen Bastelprojekten kann man im supercraft shop die passenden Kits mit den notwendigen Materialien bekommen. 
 Und was lest ihr gerade?